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Darstellung der Lichtfarben von 1000 Kelvin bis 8000 Kelvin

Lichtfarben: So beeinflussen sie Stimmung und Wohlbefinden

Licht ist weit mehr als nur eine Quelle der Helligkeit. Es beeinflusst unser Wohlbefinden, unsere Stimmung und sogar unseren Schlafrhythmus. Neben der Lichtintensität spielt dabei vor allem die Lichtfarbe eine entscheidende Rolle. Sie wird in Kelvin angegeben und bestimmt, ob Licht als warm, neutral oder kühl wahrgenommen wird.

Lichtfarben – warum Kelvin mehr als nur eine Zahl ist

Die Lichtfarbe beschreibt den Farbton eines Lichts und wird über die Farbtemperatur in Kelvin definiert. Je niedriger der Kelvin-Wert, desto wärmer und gemütlicher wirkt das Licht. Höhere Kelvin-Werte erzeugen ein kühleres, tageslichtähnliches Erscheinungsbild. Grundsätzlich unterscheidet man drei Lichtfarben, die jeweils unterschiedliche Wirkungen entfalten.

Warmweißes Licht mit Farbtemperaturen unter 3.300 Kelvin gilt als besonders behaglich. Typisch sind 2.700 Kelvin, die an Kerzenschein oder klassische Glühlampen erinnern, sowie 3.000 Kelvin, die etwas klarer wirken, ohne an Gemütlichkeit zu verlieren. Diese Lichtfarbe eignet sich ideal für Wohn- und Ruhebereiche.

Neutralweißes Licht liegt im Bereich zwischen 3.300 und 5.000 Kelvin. Besonders 4.000 Kelvin stellen eine ausgewogene Mitte dar und werden häufig dort eingesetzt, wo Konzentration und Funktionalität gefragt sind. In solchen Bereichen kommen oft Strahler oder funktionale Deckenleuchten zum Einsatz.

Ab etwa 5.000 Kelvin spricht man von kaltweißem Licht. Es ähnelt dem natürlichen Tageslicht, fördert Wachheit und Aufmerksamkeit und eignet sich vor allem für Arbeitsräume oder Büros. Für Wohnbereiche am Abend ist diese Lichtfarbe jedoch nur eingeschränkt empfehlenswert.

Wie Lichtfarben das Wohlbefinden beeinflussen

Lichtfarben wirken direkt auf den menschlichen Organismus. Warmweißes Licht unterstützt Entspannung und schafft eine wohnliche Atmosphäre. Gerade in Wohn- und Essbereichen trägt es dazu bei, Räume gemütlich und einladend wirken zu lassen.

Neutralweißes Licht vermittelt Klarheit und eignet sich besonders für funktionale Zonen, etwa in Küchen oder Homeoffices. Kaltweißes Licht hingegen hemmt die Melatoninproduktion und wirkt aktivierend – weshalb es am Abend möglichst vermieden werden sollte, um den natürlichen Schlafrhythmus nicht zu stören.

Lichtfarben gezielt einsetzen

Die bewusste Auswahl der Lichtfarbe trägt entscheidend zu einer harmonischen Raumwirkung bei. Unterschiedliche Räume profitieren von unterschiedlichen Kelvin-Werten, abhängig von Nutzung, Tageszeit und gewünschter Atmosphäre.

Zusätzliche Flexibilität bieten dimm- und steuerbare Lichtsysteme, mit denen sich Lichtstimmungen individuell anpassen lassen. So kann tagsüber funktionales Licht eingesetzt werden, während am Abend eine warme, gedimmte Beleuchtung für Ruhe und Entspannung sorgt. Innerhalb eines Raumes empfiehlt es sich, nicht mehrere Lichtfarben zu mischen, um eine stimmige Gesamtwirkung zu erhalten.

Fazit: Mit Lichtfarben Räume bewusst gestalten

Die richtige Lichtfarbe ist ein zentraler Faktor für Atmosphäre, Funktionalität und Wohlbefinden. Durch die gezielte Auswahl von Kelvin-Werten lassen sich Räume optimal an ihre Nutzung anpassen und sowohl wohnlich als auch funktional gestalten.

Für ein ganzheitliches Beleuchtungskonzept, das Lichtfarbe, Leuchtenwahl und Steuerung vereint, empfiehlt sich eine professionelle Lichtplanung. So entsteht Licht, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut anfühlt.